Amazon mit neuem Zahlungsdienst und Pilotversuch für Onlineverkauf von Frischprodukten
Amazon lanciert ein Konkurrenzprodukt zu den Payment-Diensten von Ebay (Paypal) und Google (Google Checkout). Mit dem Dienst namens Amazon Flexible Payment Service (Amazon FPS) sollen Betreiber von Webseiten die Möglichkeit erhalten, die Bezahlung von Produkten und Services vollständig über Amazon abzuwickeln, wie Jeff Barr, Leiter der Web-Services-Sparte von Amazon, am Freitag in seinem Weblog mitteilte. Dieser Service kann in eigene Applikationen integriert werden.
Allen rund 69 Millionen Amazon-Kunden ist es per sofort möglich, ihre Zahlungen über FPS abzuwickeln. Dabei müssen keine neuen Accounts erstellt werden. Der neue Dienst ist Teil einer Reihe von webbasierten Services, die Amazon anderen Firmen offeriert. So bietet das Unternehmen seit kurzem etwa auch Speicherplatz im Internet an.
Noch in der Testphase befindet sich Amazons Online-Lebensmittelversand. Getestet wird der neue Service in einem Vorort von Seattle. Bestellt werden können frische Früchte, Gemüse, Fleisch und Milch, die am nächsten Tag ins Haus geliefert werden. Über den Umfang dieser Investition ist nichts bekannt.
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