Bea weist Oracles Übernahmeangebot zurück
Oracle hat am Freitag dem US-Softwareunternehmen Bea Systems ein Kaufangebot von 17 US-Dollar pro Aktie unterbereitet. Der gesamte Kaufpreis würde damit 6,7 Milliarden US-Dollar betragen. Bea Systems, das sich auf Bereiche wie Supply Chain Management und Datenbankkommunikation mit geschäftskritischen Anwendungen spezialisiert hat, hat das Angebot noch am gleichen Tag abgelehnt. Das Angebot sei deutlich zu niedrig, erklärte das Management.
Der US-Milliardär Carl Icahn, der derzeit 13 Prozent an Bea besitzt, hatte Anfang Oktober das Management zu einem Verkauf aufgefordert. Die Bea-Aktien notierten damals bei etwas mehr als 11 US-Dollar, am Freitagabend lagen sie bei knapp 19 US-Dollar. Anleger gehen offenbar davon aus, dass Oracle sein Angebot erhöhen wird. Gemäss der US-Presse sind laut Experten auch IBM, Microsoft und HP an Bea interessiert.
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