Bertelsmann hält an AOL Europe fest

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Die Fusion von AOL und Time Warner werde nichts an der Beteiligung von Bertelsmann an AOL Europe ändern. Das wäre ein tolles Stück, wenn wir uns wegen einer Aktion unseres Partners aus dem Markt drängen liessen, meinte Berteslmann-CEO Thomas Middelhof in einem Gespräch mit der Deutschen Presseagentur (dpa). Damit reagierte Middelhof, der vergangene Woche aus dem AOL-Verwaltungsrat zurückgetreten ist, auf Gerüchte, wonach Bertelsmann ihren 50-prozentigen Anteil an AOL Europe dem Mobilfunkanbieter Mannesmann verkaufe würde, um diese von einer feindlichen Übernahme durch die englische Vodafone zu bewahren. Noch am Samstag bezeichnete Klaus Eichhoff, Chef der Multimedia-Abteilung bei Bertelsmann, die Mannesmann-Beteiligung gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung als vorstellbar. Allerdings mit der Einschränkung: Wenn wir unsere Angebote den Kunden diskriminierungsfrei präsentieren können, brauchen wir keine Kapitalbeteiligung. Auch Middelhof räumte ein, dass das Verkaufen von Internetanschlüssen nicht zum Stammgeschäft von Bertelsmann gehöre – wohl aber der elektronische Handel mit Büchern, CDs und anderen Medieninhalten.