Bruno von Rotz verlässt Optaros
Nach dreieinhalb Jahren gibt Bruno von Rotz die Leitung der Schweizer Niederlassung des Open-Source-Integrators Optaros und das Amt als Verantwortlicher für Forschung und Entwicklung per Ende Januar ab. Er sei mehr als zufrieden mit dem Erreichten, sagte von Rotz dem Netzticker. Unter seiner Leitung konnte Optaros in den letzten Jahren Projekte mit Kunden wie ABB, Allianz-Suisse, Axa, Deza, Helsana, den Kantonen Aargau, Waadt und Genf, Nespresso und Swisscom abschliessen. Die Firma sei stabil, verfüge über eine etablierte Marke, eine gefüllte Pipeline für 2009 und ein eingespieltes Team.
Dieses Team setzt sich neu aus Sebastian Wohlrapp (Vertriebsleiter Deutschweiz), Kay Flieger (Vertriebsleiter Westschweiz), Joel Gardet (Delivery Manager Schweiz) und Olivier Pépin (Technical Director Europe) zusammen. Geleitet wird das Schweizer Team von Optaros’ Europa-Chef Philippe Grosjean, der gleichzeitig als Managing Director der hiesigen Niederlassung amten wird. Von Rotz selbst will sich vorerst eine Auszeit gönnen. Er sei aber bereits an der Evaluation neuer Optionen, liess er den Netzticker wissen. Optaros bleibt er als Aktionär weiterhin verbunden.
Während Optaros 2008 weltweit um 30 Prozent und die Schweizer Niederlassung um 25 Prozent zulegen konnte, ist das Unternehmen für 2009 vorsichtig und rechnet mit einer flachen Wachstumskurve. Stattdessen wolle man die Firmenstrukturen den widrigen Umständen anpassen. Eine gesunde Bilanz und die im April 2008 abgeschlossene Finanzierungsrunde erlaube es Optaros aber, weiterhin in die letztes Jahr in Deutschland und England eröffneten Niederlassungen zu investieren, so der Open-Source-Spezialist. Auch die gewinnbringenden Operationen in den USA und der Schweiz, den zwei Märkten mit dem grössten Umsatzanteil, würden ihren Teil dazu beitragen.
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