Deutsche Telekom führt erneut Übernahmegesprächen
Im Juni schien der Deal um die Übernahme des britischen Gratisproviders Freeserve durch die Internetteochter der Deutschen Telekom, T-Online, bereits besiegelt. Doch als die Deutschen die Zahlen von Freeserve sahen, brachen sie die Verhandlung augenblicklich ab. Laut Berichten des Wall Street Journals ist man jetzt offensichtlich zur zweiten Runde gestartet. Zu vermuten ist, dass Freeserve-Inhaber Dixon, eine Elektro-Handelskette, seine Preisvorstellungen reduziert haben dürfte. Doch nicht nur in Grossbritannien ist die Deutsche Telekom auf Einkaufstour. Auf dem Weg zum Global Player gilt es vor allem in den USA Fuss zu fassen. Als Kandidat wird erneut das Telekommunikationsunternehmen Qwest gehandelt. Frühere Verhandlungen wurden durch die Fusion von Qwest mit US West vereitelt. Ebenfalls auf der Wunschliste der Deutschen Telekom steht laut New York Times SBC Communications mit über 61 Millionen Kunden in 13 US-Bundesstaaten. Finanziert werden die Übernahmen zum Teil durch den Verkauf des Telekom-Anteils an der italienischen Wind. Dieser soll rund 2,7 Milliarden Euro Wert sein. Käufer ist das italienische Elektrizitätsunternehmen Enel.
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