Einstellungen und Entlassungen in der ICT-Branche
IBM will dieses Jahr 15'000 neue Arbeitsplätze schaffen. Davon werden 10'000 Menschen ausserhalb der USA profitieren: Neue Arbeitsplätze würden hauptsächlich in China, Indien und Westeuropa entstehen, melden amerikanische Medien. IBM hatte kürzlich einen ausserordentlich guten Geschäftsabschluss bekannt gegeben.
Ebenfalls neue Arbeitsplätze will der Münchner Chip-Hersteller Infineon schaffen. Mindestens 400 weitere Mitarbeiter sollen am Produktionsstandort Dresden eingestellt werden. Bereits im vergangenen Geschäftsjahr hatte Infineon trotz Outsourcing die Zahl der Beschäftigten um 500 gesteigert, nachdem in den Jahren zuvor weltweit mehrere tausend Arbeitsplätze gestrichen wurden.
Weniger rosig sind die Aussichten für die Mitarbeiter des US-Telekommunikationskonzerns MCI, ehemals Worldcom: In den kommenden fünf Wochen sollen 1'700 Beschäftigte entlassen werden. Dies berichtet das Wall Street Journal Samstag unter Berufung auf Unternehmenskreise. Seit 2002, als Worldcom wegen Misswirtschaft und einem Bilanzierungsskandal zusammenbrach, hat der Konzern insgesamt über 15'000 Mitarbeiter entlassen.
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