Handy-Markt schrumpft weniger als erwartet

Uhr | Aktualisiert
von christian.walter@netzwoche.ch
Im Jahr 2009 sank die Menge verkaufter Mobiltelefone um 5,2 Prozent auf 1,127 Milliarden gegenüber dem Vorjahr. Diese geht aus den neuesten Zahlen des Marktforschers IDC hervor. Somit hat sich die Prognose des Unternehmens für 2009 nicht bestätigt. IDC ging ursprünglich von einem Rückgang von 8,3 Prozent aus. Marktführer bleibt weiterhin Nokia mit 431,8 Millionen verkauften Mobiltelefonen und einem Marktanteil von 38,3 Prozent. Aber auch die Finnen mussten Federn lassen. Ihre Absatzzahlen sanken um 7,8 Prozent. Aufschliessen konnte dagegen die Nummer Zwei Samsung: Der Marktanteil stieg auf 20,1 Prozent bei 227,2 Millionen verkaufte Handys. Dies entsprich einem Wachstum von 15,6 Prozent. Ebenfalls zulegen konnte LG. Der Drittplatzierte wuchs um 17 Prozent auf 117,9 Millionen verkaufte Geräten bei einem Marktanteil von 10,5 Prozent. Deutlich abgeben mussten Sony Ericsson und Motorola. Sonys Marktanteil sank von 8,1 Prozent auf 5,1 Prozent, während Motorola von 8,4 Prozent auf 4,9 Prozent schrumpfte.