Helium statt Luft
Western Digital entwickelt zurzeit Festplatten, die mit Helium statt Luft gefüllt sind. Der im Vergleich zu Luft geringere Widerstand des Edelgases bewirkt niedrigere Temperaturen, weniger Energieverbrauch und höhere Speicherkapazitäten.
Der Festplattenhersteller Western Digital soll an Festplatten arbeiten, die mit Helium-Gas gefüllt sind. Wie Futurezone.at berichtet, sei eine neue Generation von 3,5-Zoll-Festplatten bereits bei der Unternehmenstochter Hitachi Global Storage Technologies (HGST) in Entwicklung. Die Heliumfestplatten sollen bereits nächstes Jahr auf den Markt kommen.
Die Luft, mit der Festplatten bisher gefüllt werden, ist siebenmal dichter als Helium. Mit Helium könne so der Widerstand verringert werden, die durch Luftturbulenzen entstehen und eine Festplatte verlangsamen können. Statt wie bisher fünf sollen auch bis zu sieben Platten übereinander angeordnet werden. Der geringere Luftwiderstand bedeute bei mehreren tausend Umdrehungen pro Minute zudem eine vier bis fünf Grad niedrigere Temperatur und weniger Arbeit für den Festplatten-Motor.
Eine Heliumfestplatte soll so bis zu 23 Prozent weniger Energie verbrauchen und dabei eine bis zu 40 Prozent höhere Speicherkapazität bei gleicher Grösse und gleichem Gewicht bieten können.
KI-Transformation fordert Schweizer Onlinehändler heraus
KI wird zum gnadenlosen Auditor des Digital Workplace
Wie sich Vertrauen in KI-Systeme aufbauen und überprüfen lässt
Kanton Graubünden bringt Justitia 4.0 dem Ziel näher
CSEM kündigt Führungswechsel im Medtech-Bereich an
Update: Ransomware-Erpresser kassiert über 12 Jahre Gefängnis
Axelion eröffnet neuen Standort in Chur
Salt meldet möglichen Sicherheitsvorfall
Gianluca Picardo und die Parmesan-Posse