Immer mehr Verlagshäuser bieten ihre Inhalte gratis an
Immer mehr grosse Verlagshäuser bieten ihre Inhalte wieder gratis im Netz an. So verkündetet letzte Woche etwa der neue "Wall Street"-Besitzer Rupert Murdoch, die Inhalte der Wirtschaftszeitung für alle online gratis zur Verfügung zu stellen. Seit einigen Wochen sind auch die Inhalte der britischen Wochenzeitung Economist gratis und CNN bietet seine Filmbeiträge ebenfalls kostenlos an. Zudem will die New York Times, bei der bis anhin das Lesen von Kolumnen, Meinungsartikeln und das Nutzen des Archivs kostete, diese nun gratis anbieten.
Die Verlage gehen davon aus, dass das Wegfallen der Abogebühren durch die steigenden Einnahmen aus der Online-Werbung mehr als kompensiert werden kann.
Wie das deutsche Magazin Fokus schreibt, gehen Experten davon aus, dass in Zukunft die Webinhalte wieder gratis sein werden. Denn wenn ihre Angebote im Web kostenlos zu haben sind, würden die Medien dort stärker wahrgenommen. Sie würden verlinkt, sie würden in Blogs erwähnt und sie würden überhaupt erst in der Google-News-Suche auftauchen. Fokus beruft sich dabei auf die Studie ("Grid Media – Überlebensstrategien für Publisher im digitalen Zeitalter") des Frankfurter Media-Consulting-Unternehmens Timelabs, die im Februar erschien.
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