Internet ist hauptsächliche Informationsquelle bei Wohnungssuche
Das Internet gehört zusammen mit regionalen Printerzeugnissen zu den beliebtesten Informationsquellen bei der Wohnungssuche. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage unter Wohnungssuchenden. Auf die Frage, "Wo informieren Sie sich?" antworteten 53 Prozent der befragten mit "regionale Zeitungen und Zeitschriften" und 52 Prozent mit "Internet". 48 Prozent informieren sich auch bei Freunden und bekannten. Nationale Zeitschriften (21 Prozent), Hausverwaltungen (14 Prozent) und Immobilienvermittlungsagenturen (13 Prozent) weisen demgegenüber eine vergleichsweise schwache Nachfrage auf.
Auf die Frage, "wo haben Sie sich hauptsächlich informiert?", nannten 31 Prozent das Internet an erster Stelle, 25 Prozent regionale Zeitungen und Zeitschriften und 20 Prozent den Bekanntenkreis. Auf die Frage, welche der bekannten Internetseiten die Nutzer bevorzugt genutzt haben, nannten 27 Prozent homegate.ch, 14 Prozent immoscout24.ch und 8 Prozent immobilien.ch. Alle weiteren in der Umfrage berücksichtigten Immobiliensites erzielten hier Werte von sechs Prozent und weniger. Anzeiger.ch beispielsweise, deren Betreiber von diversen Immobiliensite-Betreibern juristisch verfolgt wird, brachte es bei dieser Frage auf 2 Prozent der Nennungen.
Die Studie wurde am Samstag an der "Immovista-Tagung" vorgestellt. Dort erklärte Ansgar Gmür, Direktor des Schweizerischen Hauseigentümerverbands, die Popularität des Internets bei der Wohnungssuche damit, dass das Internet die Printmedien vor allem dort konkurrenziere, wo eine gezielte Suche mit (Preis-)Vergleichen gefragt ist.
Die Studie wurde im Juli-August 2004 vom Marktforschungsunternehmen IHA-GfK im Auftrag der PR-Agentur pi.ar durchgeführt. Dazu wurden in der Deutschschweiz 375 und in der Westschweiz 125 Männer und Frauen im Alter von 15-65 Jahren, die in den letzten 12 Monaten umgezogen sind, oder bei denen das Thema im Moment aktuell ist, telefonisch befragt.
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