iPhone verstopft Briefkästen

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von fgr@netzwoche.ch
Im Juli hat der Apple-Netzpartner AT&T die ersten Monatsrechnungen für das iPhone verschickt und dabei die Briefkästen der iPhone-Besitzer in den USA verstopft. Denn die Abrechnungen waren teilweise hunderte von Seiten lang, jedes einzelne Telefonat und jedes SMS waren detailliert aufgelistet. Selbst dann, wenn die getätigten Kontakte in der Einheitspauschale inbegriffen waren. In der Folge erntete AT&T dafür viel Spott und Kritik: Die Grafikerin und Bloggerin Justine Ezarik etwa bekam ihre 300-Seiten-lange iPhone-Rechnung in einem Pappkarton zugesandt. Sie veröffentlichte auf Youtube ein Video, in dem sie die 300 Seiten einzeln druchblättert, untermalt mit der iPhone-Werbemelodie. AT&T reagierte nun und versprach, dass künftige Rechnungen fürs iPhone nur noch höchstens drei Seiten umfassen sollen. Wie der deutschen Presse zu entnehmen ist, haben sich Apple und die Deutsche Telekom nun auf einen Vertriebsvertrag fürs iPhone in Deutschland geeinigt. Die Financial Times schrieb Anfang der Woche, T-Mobile müsse zehn Prozent des Umsatzes an Apple abgeben. Damit wäre erstmals ein Handyhersteller an den Einnahmen für Datenübertragungen beteiligt. Die France-Telecom-Tochter Orange und die spanische Telefonica sollen dieser Bedingung ebenfalls zugestimmt haben.