Lernout & Hauspie rettet sich ins Chapter 11
Die belgische Spracherkennungsspezialistin Lernout & Hauspie hat sich vor dem drohenden Bankrott in den Schutz von Chapter 11 gerettet. L&H will vorerst weiterarbeiten, bis neue Geldgeber aufgetrieben und die Firma neu organisiert ist. Wir haben ohne Erfolg versucht, mit unseren Bankengläubigern neue Bedingungen auszuhandeln, erklärte CEO John Duerden. Nach einer sorgfältigen Analyse habe sich der Schritt unter Chapter 11 als notwendige Vorsichtsmassnahme aufgedrängt. Anfang Jahr sah es aus, als reite L&H auf einer Erfolgswelle. Die Firma übernahm im März die bekannte Diktiergeräteherstellerin Dictaphone und wenig später die Konkurrentin Dragon Systems. Im August deckte das Wall Street Journal aber Unregelmässigkeiten in der Rechnung auf und im September eröffnete die amerikanische Securities and Exchange Commission eine Untersuchung gehen L&H.
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