Letzte Meile: Reaktionen auf die Preissenkungen gespalten
Die Reaktionen auf die von der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) verfügten Preissenkungen auf der letzten Meile sind erwartungsgemäss unterschiedlich ausgefallen.
Sunrise bewertet den Entscheid der ComCom, den monatlichen Teilnehmeranschluss von CHF 23.50 auf CHF 18.18 zu senken, als wichtigen Schritt in Richtung Wettbewerb. Entsprechend will Sunrise die Entbündelung mit voller Kraft weiter vorantreiben. Zwar liege der vom Regulator festgesetzte Preis noch immer über dem europäischen Durchschnitt, aber deutlich unter den Forderungen der Swisscom. Zudem bedauert Sunrise, dass die ComCom nicht den Empfehlungen des Preisüberwachers bezüglich der Berechnungsmethode zur Preisfindung gefolgt sei.
Die Swisscom lässt verlauten, dass ihr die Verfügungen der ComCom noch nicht vorlägen und dass sie zu einem späteren Zeitpunkt detailliert Stellung nehmen wolle. Sie moniert aber bereits, dass bei den Preisberechnungen die hohen Produktionskosten in der Schweiz zu wenig berücksichtigt worden seien. Insbesondere den speziellen Schweizer Regulierungen in den Bereichen Bau, Umwelt und Gesundheit sowie den hohen Anforderungen an die Qualität der Grundversorgung seien im europäischen Vergleich zu wenig Rechnung getragen worden. Die bisher von der Swisscom berechneten Preise basierten zudem auf Eckwerten, die von der ComCom und vom Bundesgericht in früheren Verfahren genehmigt worden seien. Die Swisscom will die Verfügungen und Begründungen nun im Detail prüfen. Falls sie sich im gesetzlichen Rahmen halten, will die Swisscom die Entscheide akzeptieren und auf einen Weiterzug an die nächste Instanz verzichten.
Wie die ComCom gestern bekannt gab, werden die monatlichen Preise für die Entbündelung für das laufende Jahr um 23 Prozent gesenkt. Darüber hinaus werden die Preise für die Interkonnektion um 25 bis 30 Prozent reduziert und die Preise für die Kollokation um 55 bis 85 Prozent.
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