Microsoft öffnet Vista auf Druck von Google
Microsoft reagiert auf die Beschwerde von Google und passt sein Betriebssystem Vista entsprechend an. Google hatte dem US-Justizministerium ein Beschwerdeschreiben gesendet, indem es Microsoft vorwarf, mit Vista gegen Kartell-Auflagen zu verstossen, weil im Betriebssystem MSN als Tool für die Desktop-Suche vorinstalliert ist.
Wie Microsoft in einer gemeinsamen Erklärung mit dem US-Justizministerium mitteilt, soll es mit der ersten Veröffentlichung eines Service Packs für Vista möglich sein, dass ein Nutzer in Vista eine andere Desktop-Suche als MSN integrieren könne. Eine Betaversion des ersten Service Packs soll Ende 2007 erscheinen.
Microsoft reagiert mit diesem Schreiben auf eine richterliche Anhörung in einem Bezirksgericht im US-Bundesstaat Washington vom 26. Juni. In der Anhörung wird es um Klagen wegen Verstössen gegen die Wettbewerbsauflagen aus dem Jahre 2002 gehen.
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