Mifid II beschränkt Hochfrequenzhandel an der Börse
Der Hochfrequenz-Handel, der auf Datenanalyse-Algorithmen beruht, wird mit der neuen Richtlinie Mifid II stark eingeschränkt.
Das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten haben sich bezüglich der Regulierung der Finanzmärkte einigen können. Konkret geht es um die EU-Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Mifid II, die eine bessere Aufsicht über die Finanzmärkte erreichen will. Die neue Richtlinie, die bis Ende 2016 umgesetzt werden soll, wird den Hochfrequenzhandel (High-Frequency Trading oder HFT) streng beschränken.
Beim HFT erfolgen Kaufs- und Verkaufstransaktionen mit der Hilfe von Datenanalyse-Algorithmen in sehr kurzen Abständen von wenigen Mikrosekunden, was eine grosse Rechenleistung voraussetzt. Der HFT wird daher auch als einer der Ursachen genannt, wenn Aktienindizes wie beispielsweise der Dow Jones einen kurzzeitigen Crash erleiden.
Notfallvorkehrungen
Unternehmen, die HTF verwenden, müssen gemäss der neuen Richtlinie unter anderem wirksame Notfallvorkehrungen einrichten, um ausser Kontrolle geratenen Transaktionen verhindern zu können. Dies soll plötzliche Stürze der Finanzmärkte verhindern. Zudem müssen die verwendeten Algorithmen von den Behörden getestet und autorisiert werden.
Die neue Richtlinie markiert laut Michel Barnier, dem französischen Kommissar für den Binnenmarkt und Dienstleistungen, einen entscheidenden Schritt in die Schaffung eines "offenen und verantwortungsvollen" Finanzsystems. Dieses soll in Zukunft das Vertrauen der Anleger sichern.
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