Migros Bank entscheidet sich für Finnova
Die Migros Bank wechselt auf die Softwareplattform der Lenzburger Finnova AG. Bisheriger Kooperationspartner war die Liebefelder RTC AG. Die Verträge mit RTC werden gemäss Medienmitteilung der Migros Bank aufgelöst. Die Bank erwartet dank der neuen Softwareplattform Einsparungen, die nach Abschluss des Projektes pro Jahr deutlich im zweistelligen Millionenbereich liegen sollen. Die gesamthaften Investitionen betragen rund 100 Millionen Franken, wie aus der Pressemitteilung weiter hervorgeht. Bezüglich Implementierungs- und Betriebspartner laufen momentan noch Abklärungen und Verhandlungen.
Ausschlaggebend für den Entscheid zugunsten von Finnova sind nach Angaben von Finnova selbst drei Faktoren. An erster Stelle wird eine offene Softwarearchitektur genannt, welche eine effiziente Anbindung von Drittsystemen und grosse Parametrierbarkeit unterstützt. So wird Polaris, indischer Bankensoftwarespezialist und Entwicklungspartner der Migros Bank, Zusatzfunktionalitäten in enger Zusammenarbeit mit Finnova realisieren.
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