Monster.com: Mehrere Millionen Nutzer von Datenklau betroffen
Vor zwei Wochen wurde in der US-Presse erstmals darüber berichtet, dass die Daten von Nutzern der Stellenplattform Monster.com gestohlen wurden. Es hiess, dass die Daten von etwa 1,3 Millionen Kunden, vornehmlich in den USA, entführt wurden. Gestern hat nun Monster-CEO Sal Iannuzzi gegenüber Reuters gestanden, dass es sich dabei um keinen Einzelfall handelt und dass wahrscheinlich mehrere Millionen Monster-Nutzer betroffen sind. Um sicher zu gehen, solle jeder Monster-Nutzer davon ausgehen, dass seine Kontaktinformationen gestohlen worden seien, so Iannuzzi.
Am 17. August informiert ein Symantec-Analyst Monster.com darüber, dass er die Namen, E-Mail-Adressen, Heimadressen und Telefonnummern von mehr als einer Million Monster-Kunden auf einem Server gefunden habe, der in der Ukraine gehostete und von Hackern kontrolliert wird. Die gestohlenen Daten wurden für Spam- und Phishing-Angriffe unter dem Deckmantel von Monster.com missbraucht. Iannuzzi sagte, dass man mit diversen Initiativen die Sicherheit der Kunden verbessern wolle. Gleichzeitig sagte er aber auch, dass er keine Sicherheitsgarantie geben könne. „Ich kann dieses Versprechen nicht geben, kein Internetunternehmen kann das.“
Monster Schweiz veröffentlichte heute den vierteljährlichen Stellenindex. Die starke Schweizer Wirtschaft und die zunehmende Beliebtheit des Internets als Rekrutierungsmedium gab dem Index auftrieb: Er stieg im Juli auf einen Rekordwert von 163 Punkte (plus 14 Punkte im Vergleich Vorquartal). Gleichzeitig hat sich der Abstand zum vergleichbaren Index für Printanzeigen vergrössert; dieser liegt bei 49 Punkten.
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