Open-Source-Community verzichtet auf Beschwerde gegen den Kanton Bern
Die Swiss Open Systems User Group (CH-Open) verzichtet auf eine Beschwerde gegen den Kanton Bern wegen der freihändigen Vergabe eines IT-Auftrags an Microsoft. Ende Mai geriet die Finanzdirektion des Kantons Bern in Kritik, da diese ohne öffentliche Ausschreibung eine Verlängerung der Kantonslizenz mit Microsoft von 2011 bis 2017 beschloss. Nachdem diese Vertragsverlängerung im kantonalen Amtsblatt publiziert wurde, beschloss CH-Open, eine Beschwerde gegen die Vergabepraxis einzureichen. Weil die Berner Kantonsverwaltung der Open-Source-Community nun in Gesprächen zusicherte, dass sie in Zukunft enger zusammen arbeiten wollen, sieht CH-Open von einer Beschwerde ab. Der Kanton Bern will demnach vermehrt den Einsatz von Open-Source-Lösungen ausserhalb des Microsoft-Betriebssystem in der öffentlichen Verwaltung fördern.
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