Oracle mit mehr Gewinn und Umsatz
Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2006 erzielte Oracle ein Umsatzwachstum von 18 Prozent auf 3,5 Milliarden US-Dollar, während sich der Reingewinn um 42 Prozent auf 765 Millioenen US-Dollar erhöhte. Insgesamt wuchsen die Software-Erlöse um 20 Prozent auf 2,8 Milliarden US-Dollar mit einer Umsatzsteigerung von fünf Prozent für neue Lizenzen bei Datenbanken und Middleware. Der Umsatz bei Applikations-Neulizenzen stieg um 77 Prozent. Die Erlöse im Bereich Services verzeichneten ein Umsatzplus von 9 Prozent auf 671 Millionen US-Dollar - verglichen mit dem dritten Quartal des vergangenen Jahres.
Terrain gewinnen konnte Oracle vor allem in Europa. "Europa ist für SAP die stärkste geografische Region", so Oracle-Präsident Charles Phillips. "Deshalb sind wir ganz besonders erfreut darüber, dass unser Applikationsumsatz bei neuen Lizenzen um mehr als 100 Prozent gewachsen ist. Und es ist sehr zufriedenstellend, dass wir in SAPs Terrain so gute Arbeit geleistet haben."
Oracle hat in den letzten Wochen die neue, intern entwickelte Secure Enterprise Search Technologie vorgestellt und die Übernahme von Siebel abgeschlossen. Die beiden Märkte "Search" und "Software as a Service“ sollen laut Orcale-CEO Larry Ellison in den kommenden Jahre denn auch die Wachstumsmaschinen für Oracle und die gesamte Software-Branche sein.
Dank dem aggressiven Übernahmekurs, den Ellison vor mehr als einem Jahr startete und dem PeopleSoft, Siebel Systems und einige mittelgrosse Firmen zum Opfer fielen, konnte sich Oracle im Bereich Unternehmenssoftware weltweit auf Platz zwei positionieren. Die Marktführerschaft hält nach wie vor SAP. Kerngeschäft des Unternehmens ist aber nach wie vor Datenbanksoftware, wo Oracle direkt in Konkurrenz mit IBM und Microsoft steht.
Terrain gewinnen konnte Oracle vor allem in Europa. "Europa ist für SAP die stärkste geografische Region", so Oracle-Präsident Charles Phillips. "Deshalb sind wir ganz besonders erfreut darüber, dass unser Applikationsumsatz bei neuen Lizenzen um mehr als 100 Prozent gewachsen ist. Und es ist sehr zufriedenstellend, dass wir in SAPs Terrain so gute Arbeit geleistet haben."
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