Regierungs-Anteil an Deutscher Telekom soll weg

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Michael Steiner, ein Berater des deutschen Bundeskanzlers Schröder, hat in einem Brief an den US-Sicherheitsberater Samuel Berger versichert, dass sich die Deutsche Regierung sich aus der Deutschen Telekom zurückziehen wolle. Die Bundesregierung unterstreicht hiermit einmal mehr ihre Entschlossenheit, die Deutsche Telekom zu einem privaten und vollständig den Marktregeln ausgesetzten Unternehmen zu machen, war in dem Brief zu lesen. Hintergrund dieser Aktion ist ein Vorstoss des Senators Ernest Hollings, der auf ein Gesetz hinwies, dass die Veräusserung einer amerikanischen Telekommunikationsgesellschaft verbietet, wenn die Aktien des Käufers zu mehr als 25 Prozent in den Händen einer ausländischen Regierung sind. Dies wäre der Fall bei der geplanten Übernahme der amerikanischen Anbieterin von drahtloser digitaler Kommunikation VoiceStream durch die Deutsche Telekom. Der Administration Clinton passt das Vorpreschen des Senators Hollings aber gar nicht ins Konzept. Sie führte an, dass die Weigerung zum Verkauf von VoiceStream Vereinbarungen, welche die US-Regierung mit internationalen Handelsorganisationen unterhält, gefährden könnte. Ein Verkauf wäre dann möglich, wenn er im Interesse des amerikanischen Volks wäre. Über diesen Punkt scheiden sich allerdings weiterhin die Geister.