Sony Ericsson mit Gewinnrückgang und billigeren Handys

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von mde@netzwoche.ch
Der Handyhersteller Sony Ericsson konnte seinen Umsatz von 2,9 Milliarden Euro im ersten Quartal 2007 auf 3,11 Milliarden Euro im zweiten Quartal steigern. Im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode entspricht dies einem Plus von 37 Prozent. Der Nettogewinn sank dabei im vergleich zum ersten Quartal jedoch um 13 Prozent auf 220 Millionen Euro. Im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres ist beim Nettogewinn allerdings ein Plus von 53 Prozent zu verzeichnen. Somit blieb das japanisch/ schwedische Gemeinschaftsunternehmen jedoch unter den Erwartungen der Finanzanalysten. Seine Zukunft sieht der weltweit mittlerweile viertgrösste Player unter den Handyherstellern in der Expansion. So rechnet das Unternehmen für 2007 mit einem weltweiten Marktvolumen von über 1,1 Milliarden Mobiltelefone und will laut Finanzvorstand Ulf Lilja in den nächsten fünf Jahren in die Gruppe der drei grössten Handyhersteller vorstossen. Das Wachstum will Sony Ericsson mittels der steigenden Nachfrage in Schwellenländern wie Indien, China und Brasilien vorantreiben. Dieser Zielmarkt verlangt eher nach preisgünstigen Geräten. So senkt das Unternehmen, das sich bis Dato vor allem als Produzent von preislich hoch angesetzten Multimedia-Geräten einen Namen gemacht hat, nun auch sukzessive den durchschnittlichen Verkaufspreis pro Handy. Lag dieser Durchschnittspreis im zweiten Quartal 2006 noch bei 145 Euro pro Gerät, ist er im zweiten Quartal dieses Jahres auf 125 Euro gesunken, was einem Minus von 16 Prozent entspricht.