Streit um Arbeitsbedingungen bei eBay Deutschland eskaliert
Die anonyme Internetumfrage der Mediengewerkschaft connexx.av bei Angestellten der deutschen Auktionsplattform eBay über Arbeitsbedingungen sorgt weiterhin für rote Köpfe. Der Umfrage gingen seit 2003 vermehrte Beschwerden über die gemäss ePay.tv entwürdigende Überwachungspraxis bei eBay im deutschen Dreilinden voraus. Bei ePay.tv handelt es sich um eine Initiative von Ebay-Mitarbeitern und connexx.av. "Wir und viele andere Mitarbeiter sind besorgt über das Mass an Überwachung, die ausufernden Arbeitszeiten und ein Klima von Angst, bis in die einzelnen Teams hinein", heisst es auf der Website von epay.tv. Zudem seien viele Mitarbeiter mit der Arbeit des Betriebsrates nicht zufrieden, und die Bezahlung bleibe deutlich unter dem üblichen Niveau. Die Geschäftsleitung von eBay hat nun erstmals öffentlich auf die Vorwürfe reagiert und die Initiative epay.tv als "professionell gesteuerte Kampagne" in "Zusammenarbeit mit einer professionellen Kommunikations-Agentur" dargestellt. Sie solle dem Ruf von eBay als integerem Arbeitgeber schaden, um eBay anschliessend einen Tarifvertrag aufzuzwingen, heisst es weiter. Durch die Aktion verspreche sich connexx.av einen Zuwachs an Gewerkschaftsmitgliedern aus dem E-Commerce-Sektor, mutmasst eBay. Es handle sich dabei um eine strategisch geplante, in mehreren Phasen ablaufende Kampagne. Das Magazin Focus hatte dazu berichtet, es gebe einen "Fünf-Phasen-Plan". Phase eins und zwei seien der Aufbau von epay.tv und die Umfrage gewesen. Für die Phasen drei und vier werde empfohlen, eBay als "Abzocker-Plattform" darzustellen und den Internet-Auftritt mit Hilfe von "Hacktivisten" zu attackieren. Während eBay festhält, dass in diesem Streit grundlegende Regeln der Zusammenarbeit zwischen Gewerkschaften und Unternehmen gebrochen worden sei, spricht die Gewerkschaft von einem "Angriff auf die Meinungsfreiheit." An der jüngsten Mitarbeiterversammlung seien die Beschäftigten von der Geschäftsführung eingeschüchtert und bedroht worden, sollten sie mit ePay, der Gewerkschaft oder der Presse Kontakt aufnehmen.
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