Swisscom-Tochter Cablex baut das Cablecom-Netz aus

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von fgr@netzwoche.ch
Cablecom will in den nächsten 18 Monaten über die Hälfte seines Kabelnetzes ausbauen. Dazu lagert Cablecom per 1. September den Bau des Kabelnetzes teilweise an die Swisscom-Tochter Cablex und die zur deutschen Alpine-Energie Holding gehörende Alpine-Energie Schweiz aus. Im Zuge der Auslagerung werden 62 Cablecom-Mitarbeiter zu diesen beiden Firmen wechseln. Davon werden 20 zu Cablex gehen, die restlichen zu Alpine-Energie. Die Gewerkschaft Kommunikation und Personalvertreter zeigten sich zufrieden mit den ausgehandelten Bedingungen. Im gleichen Verhältnis – ein Drittel an Cablex, zwei Drittel an Alpine-Energie – wird auch das Auftragsvolumen der Cablecom verteilt. Cablecom plant, bis Ende 2008 rund einer Million Haushalte, die ans Cablecom-Netz angeschlossen sind (gemäss Cablecom sind das mehr als die Hälfte), eine Bandbreite von 862/65 Megahertz anzubieten. Dies erlaube die volle Nutzung der neuen Angebote, vor allem im Bereich digitales Fernsehen. Dank den zusätzlichen Investitionen von 100 bis 150 Millionen Franken in den nächsten zwei Jahren könnten die heutigen Angebote im analogen Fernsehen weitgehend beibehalten und weitere Sendermigrationen ins digitale Angebot minimiert werden, so Cablecom. Diese werden auch möglich, weil sich Cablecom von der Auslagerung Kosteneinsparungen von etwa 10 Prozent verspricht. Die Kooperation der Partner soll auch nach Abschluss des Netzausbaus im Tagesgeschäft weitergeführt werden: Cablecom will sich in Zukunft auf das Projekt- und Qualitätsmanagement sowie auf die Netzwerkswartung konzentrieren.