Umsatzerosion am Servermarkt
Die Preise am weltweiten Servermarkt scheinen vor sich hin zu bröckeln. Nur HP und Cisco vermochten es, im dritten Quartal dieses Jahres ihre Umsätze zu steigern. Bei den Stückzahlen zeigte vor allem Huawei, was Wachstum bedeutet.
Im dritten Quartal dieses Jahres hat sich der weltweite Servermarkt von seiner relativ schwachen Seite gezeigt. Zwar stiegen die weltweiten Auslieferungen im Jahresvergleich um 1,9 Prozent, doch gingen die Umsätze um 2,1 Prozent zurück, wie die Analysten von Gartner errechneten.
Umsatzeinbruch bei RISC/Itanium Unix-Servern
Nur drei Regionen verzeichneten Umsatzwachstum. In Kanada stiegen die Umsätze um 6,5 Prozent, im MEA-Raum um 2,1 Prozent und in den USA um 0,9 Prozent. Bei den Auslieferungen lag zahlenmässig die MEA-Region vorne. Hier verliessen 13 Prozent mehr Einheiten die Produktionsanlagen der Hersteller als im Vorjahresquartal.
Die x86-Server legten in Stückzahlen 2,1 Prozent und beim Umsatz 4,4 Prozent zu. Die Auslieferungen der RISC/Itanium Unix-Server gingen um 4,5 Prozent zurück und die Umsätze brachen um 31 Prozent ein. Bei Mainframe-Systemen bescheinigt Gartner dem Markt hingegen ein Plus von 7,8 Prozent.
HP und Cisco mit mehr Umsatz
Bei den Herstellern steht HP an der Spitze. Der Konzern verzeichnete im dritten Quartal einen Umsatz von 3,4 Milliarden US-Dollar und erreichte damit einen weltweiten Marktanteil von 27,6 Prozent. Im Jahresvergleich entspricht das einem Plus von 2,2 Prozent.
Neben HP konnte als einziger weiterer Hersteller unter den Top Fünf Cisco seinen Umsatz steigern. Cisco generierte im Servergeschäft knapp 600 Millionen Dollar Umsatz, was im Jahresvergleich einem Plus von stolzen 42,7 Prozent entspricht. IBM landete mit 2,8 Milliarden Dollar auf Platz zwei und setzte somit 18,9 Prozent weniger um als im dritten Quartal 2012. Dells Umsätze beliefen sich mit 2,02 Milliarden Dollar um 3,5 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Auf Rang fünf liegt Oracle mit 500 Millionen Dollar Umsatz. Im Jahr zuvor lag der Umsatz des Unternehmens mit knapp 600 Millionen noch 15,5 Prozent höher.
Auch mit Blick auf die Auslieferungen liegt HP an der Spitze der Rangliste. Mit 669'103 Einheiten legte der Hersteller 5,4 Prozent zu und baute seinen Marktanteil um 0,9 Prozentpunkte aus. Nur Huawei auf Platz vier konnte ebenfalls stückzahlenmässig zulegen. Mit 69'573 Einheiten lag das Unternehmen 202,1 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Dell lieferte hingegen rund 14 Prozent weniger Systeme aus. Bei IBM auf Platz drei belief sich das Minus sogar auf 28 Prozent. Das Schlusslicht bildet Fujitsu mit 68'424 ausgelieferten Einheiten. Das entspricht einem Rückgang von 10,1 Prozent.
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