UPC Cablecom greift nach der Romandie
Die Genfer Gemeinde Lancy hat ihren verbliebenen Anteil von 55 Prozent an der Télélancy SA an UPC Cablecom verkauft. Damit ist nun auch das Kabelnetz von Lancy vollständig im Besitz von UPC Cablecom.
Der Kabelnetzbetreiber UPC Cablecom baut sukzessive sein Geschäft in der Westschweiz aus. Wie der Netzbetreiber mitteilt, hat sich auch die drittgrösste Gemeinde im Kanton Genf, Lancy, dazu entschlossen, ihr Kabelnetz mit 9500 angeschlossenen Haushalten abzutreten. UPC Cablecom hielt nach eigenen Angaben bereits 45 Prozent der Télélancy SA.
In den vergangen 18 Monaten gingen bereits die Netze von Télémeyrin und Télécarouge in den Besitz von UPC Cablecom über. Die Stadt Genf stimmte zudem einem Kaufvertrag zur vollständigen Übernahme von 022 Télégenvève zu.
Die Stadt Lancy entschied Anfang Oktober, die verbliebenen 55 Prozent an UPC Cablecom zu verkaufen. Der Bürgermeister von Lancy, François Lance, ist gemäss Medienmitteilung überzeugt, dass seine Gemeinde mit der vollständigen Abtretung des Kabelnetzes an UPC Cablecom den richtigen Entscheid getroffen hat. "Mit UPC Cablecom befindet sich unser Kabelnetz nun in den Händen von Profis, die in der Lage sind, es unter besten Bedingungen weiterzuentwickeln", lässt sich Lance in der Mitteilung zitieren.
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