Verein Wikimedia CH

Wikimedia Schweiz lanciert Fotowettbewerb

Uhr | Aktualisiert
von asc

Seit dem 1. Juli führt der Verein Wikimedia Schweiz den schweizweiten Fotowettbewerb "Wiki Loves Monuments" durch.

Vom 1. Juli bis 30. September 2011 führt der Verein Wikimedia Schweiz, eine Organisation, welche unter anderem die freie Enzyklopädie Wikipedia fördert, den schweizweiten Fotowettbewerb "Wiki Loves Monuments" durch. Der Wettbewerb findet im Rahmen eines europäischen Projekts in mehr als 15 Ländern statt und soll dem Aufbau einer Datenbank mit frei lizenzierten Fotos von Denkmälern aus allen teilnehmenden Ländern dienen. Das Medienarchiv Wikimedia Commons möchte dadurch verstärkt kulturelles Erbe übers Internet zugänglich machen, heisst es in der Medienmitteilung.
 
Der Schweizer Wettbewerb umfasst geschützte Kulturgüter von nationaler Bedeutung, wie von den Bundesbehörden definiert: rund 3000 Objekte im ganzen Land. Darunter befinden sich herausragende UNESCO-Weltkulturgüter wie die Burgen von Bellinzona oder der Stiftsbezirk von St. Gallen genauso wie eine Vielzahl an archäologischen Fundstätten, Ortskapellen, Wohnhäuser oder Fabrikgebäuden. Als Partnerorganisationen sind die Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte und Seniorweb dabei, auch die Eidgenossenschaft unterstützt das Projekt.
 
Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenlos und offen für alle. Interessierte Fotografen können laut Wikimedia ihre Fotos unter einer freien Lizenz (CC-BY-SA) auf Wikimedia Commons laden und sie anschliessend auf der zugehörigen Website anmelden. Alle dort befindlichen Fotos werden im Herbst von einer Jury bewertet, die sich unter anderem aus Nicole Bauermeister, Direktorin Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Mourad Ben Abdallah, Präsident Wikimedia CH und Adelheid Jann, Abteilung Informationszugang des Schweizerischen Bundesarchivs zusammensetzt.

Die Autoren der durch die Jury ausgewählten Fotos werden bei einer Feier prämiert. Diese findet am 12. November 2011 in Bern statt. Bisher sind bereits mehr als 300 Bilder zu 154 verschiedenen Objekten in 13 Kantonen eingegangen.

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