Mehr Umsatz mit weniger Servern
In der EMEA-Region sind die Server-Auslieferungen im dritten Quartal dieses Jahres gesunken. Der Umsatz blieb dennoch im Plus. Das Umsatzwachstum in Westeuropa trug dabei die ganze Region.
Im dritten Quartal 2014 ist die Anzahl Auslieferungen auf dem Server-Markt im EMEA-Raum (Europa, Naher Osten und Afrika) um 4 Prozent zurück gegangen. Während der Zeitspanne wurden gemäss einer Analyse von Gartner 525'791 Einheiten ausgeliefert.
Der Regionalmarkt kann sich aber mit einem Umsatzwachstum von 1,2 Prozent trösten. Im dritten Quartal des laufenden Jahres wurden in der EMEA-Region knapp 2,9 Milliarden US-Dollar mit Servern erwirtschaftet.
Für das Wachstum verantwortlich ist Westeuropa. Der Umsatz im Westen stieg um 4 Prozent und kompensierte die Rückgänge von bis zu 7 Prozent im übrigen EMEA-Raum.
Dell löst IBM ab
HP baute seine Führungsposition am Markt weiter aus. Bei den Umsätzen erreichte das Unternehmen einen Marktanteil von gut 40 Prozent. Dell löste IBM auf dem zweiten Platz knapp ab.
Im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres steigerte das Unternehmen den Umsatz um 9 Prozent. Mit einem Marktanteil von 15,8 Prozent liegt das Unternehmen aus Austin noch kein halbes Prozent vor IBM. Gemäss Gartner befindet sich IBM gerade in einem zyklischen Tiefpunkt vor der Lancierung neuer Produkte.
Knapp positive Zahlen weltweit
Weltweit befinden sich gemäss Gartner und IDC sowohl die Anzahl Auslieferungen als auch der Umsatz im Plus. Während Gartner von einer "positiven aber gehemmten Nachfrage" spricht, verkünden die Marktforscher von IDC bessere Zahlen.
Gemäss Gartner stiegen Umsatz und Auslieferungen um 1,7 beziehungsweise 1,0 Prozent. IDC konstatiert jedoch ein Plus beim Umsatz von 4,8 Prozent. Gemäss den beiden Forschungsinstituten liegt der weltweite Umsatz zwischen 12,5 und 12,7 Milliarden US-Dollar.
Auch weltweit betrachtet bleibt HP klarer Marktführer. Der Hersteller beansprucht gemäss Gartner 26,5 Prozent des Markts für sich. Auf dem globalen Parkett konnte IBM seinen zweiten Platz mit einem Anteil von 18,2 Prozent halten. Dell folgt in kurzem Abstand mit einem Marktanteil von 17,8 Prozent.
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