Migros bastelt sich eigene Bezahl-App
Die Migros-Genossenschaft hat ihre Smartphone-App überarbeitet. Migros-Kunden sollen jetzt in allen Filialen mit ihrem Smartphone bezahlen können. Bluetooth oder NFC sind nicht nötig.
Migros hat seine 2014 lancierte Smartphone-App um eine bargeldlose Bezahlfunktion erweitert. Die Genossenschaft geht damit einen eigenen Weg, abseits von Paymit oder Twint.
Wie Migros mitteilt, benötigen Kunden neben der App entweder ein Konto bei der Migros-Bank oder eine Kreditkarte. Um mit dem Smartphone bezahlen zu können, müssen sie einmalig Bankkonto oder Kreditkarte in der Migros-App hinterlegen.
Danach diene die App an allen Kassen der Migros-Supermärkte, Fachmärkte sowie Restaurants und Take-Aways als "digitales Portemonnaie", heisst es in der Mitteilung.
Bezahlen via Apple Watch vorerst nicht möglich
Die App kommt ohne Bluetooth und NFC aus. Für den Bezahlvorgang generiert die App einen Code, der von der Kassiererin eingescannt oder an einer Bezahlstation selbst eingelesen werden kann. Alle Zahlungen würden dann direkt über die hinterlegte Kreditkarte oder das Migros-Bankkonto ausgeführt.
Die App ist für iOS- und Android-Geräte verfügbar. Seit Juni dieses Jahres gibt es auch eine Version für die Apple Watch. Die Bezahlfunktion ist allerdings der Smartphone-App vorbehalten, wie Migros-Mediensprecherin Christine Gaillet auf Anfrage mitteilte. Eine mögliche Integration in die Watch-App sei aber möglich.
Die App entstand gemäss Gaillet in Zusammenarbeit mit spezialisierten IT- und IT-Security-Firmen. Bei der Entwicklung der Bezahlfunktion war zudem die Migros-Bank beteiligt.
Weitere Informationen zur Migros-App und den möglichen Zahlungsmitteln bietet Migros auf seiner Website.
Asiatische Onlineshops missbrauchen Vertrauen mit Swiss-Washing
Offerz wird Opfer eines Hackerangriffs
Wenn die IT mit der Spitex mitwächst
Twilight wäre ein viel kürzerer Film, wenn Blade vorkommen würde
Cisco schliesst bereits ausgenutzte Sicherheitslücke im Secure Email Gateway
Schweiz ermöglicht Gehörlosen Telefonate rund um die Uhr - aber nicht per Video
Gartner sieht Wertberichtigungen in Billionenhöhe bei KI-Infrastruktur
Check Point warnt vor Sicherheitslücken in Open-Source-LLM-Gateway
So (wenig) weit ist der Bund mit der Datengouvernanz