Roche streicht 100 Schweizer IT-Stellen
Der Schweizer Pharmariese Roche hat einen Umbau in der Informatikabteilung angekündigt. In der Schweiz sind bis zu 100 Mitarbeiter betroffen. Auch in anderen Ländern sollen Stellen wegfallen. Neue Stellen gibt es in Polen, Spanien und Malaysia.
Roche hat Entlassungen in der Informatikabteilung in der Schweiz angekündigt. Wie die Basler Zeitung (BZ) berichtet, sollen am Standort in Kaiseraugst 100 Stellen wegfallen. Auch in San Francisco sollen 100 Stellen gestrichen werden. Weitere 150 Informatiker werden ihren Job in anderen europäischen Ländern verlieren, wie es weiter heisst. Die IT-Mitarbeitenden wurden laut dem Bericht von Ken Wilcox, Leiter der globalen Pharma-Informatik, bereits über die Pläne informiert.
Ein Teil der betroffenen Stellen werde an IT-Dienstleistungszentren, sogenannte "Shared Service Centers", ausgelagert. Neue Arbeitsplätze sollen in Madrid, Warschau und Kuala Lumpur entstehen. Ausser den Einsparungen nennt Roche auch den besseren Zugang zum Arbeitsmarkt als Grund für den Schritt.
Die Verlagerung der Stellen betreffe nicht alle Bereiche der IT gleichermassen. Forschung, Produktion und Kundenkontakt sollen weiter vor Ort verbleiben. Gemäss BZ werden vor allem die Abteilungen Programmierungen und standardisierte Prozesse verlagert, da sie keine physische Nähe benötigen. Ob und wie viele Entlassungen es geben wird, konnte Roche gegenüber der BZ noch nicht sagen.
Erst vor einem Jahr kündigte Roche Millioneninvestitionen in ein IT-Bürogebäude in Kaiseraugst an, um dort die IT-Abteilung zu zentralisieren. Unter anderem sollen dort einst bis zu 1300 IT-Mitarbeiter an der "personalisierten Medizin" forschen. Laut der BZ sind diese Stellen nicht betroffen. Die ersten Gebäude sollen Ende dieses Jahres bezogen werden.
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