Hoststar führt SSL-Verschlüsselung ein
Das Schweizer Webhoster Hoststar setzt auf SSL-Verschlüsselung. Das Unternehmen will damit den Browserherstellen zuvorkommen, die künftig unverschlüsselte Websites als unsicher kennzeichnen wollen.
Das Schweizer Webhosting-Unternehmen Hoststar, mit Sitz in Fraubrunnen im Kanton Bern, hat SSL-Sicherheitszertifikate eingeführt. Diese sollen automatisch generiert und auf Websites installiert werden, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt.
Für das Angebot "FreeSSL" arbeitet Hoststar mit der Zertifizierungsstelle Let’s Encrypt zusammen. Diese wurde 2014 von der Electronic Frontier Foundation (EFF), Mozilla und der University of Michigan gegründet. Das Ziel der Zertifizierungsstelle ist nach eigenen Angaben, die Datenübertragung via Websites durch Verschlüsselung sicherer zu machen. Dafür stellt sie für Domains und Subdomains kostenlos Zertifikate bereit. Normalerweise würden solche Sicherheitszertifikate mehrere Dutzend Franken pro Jahr kosten, schreibt das Unternehmen. Hoststar will die Zertifikate daher auch gratis anbieten.
Das Unternehmen will mit der Verschlüsselung den Browserherstellern zuvorkommen. Diese wollen künftig unverschlüsselte Websites als unsicher kennzeichnen. Zu Beginn werden es nur Websites sein, die sensible Informationen wie Kreditkarten- oder Zugangsdaten verarbeiten. Später sollen Websites ohne Verschlüsselung generell als unsicher gekennzeichnet werden, wie es in der Mitteilung weiter heisst.
Hoststar habe mit der Umstellung bereits begonnen und will bis Mitte Dezember dieses Jahres sein Angebot für alle Kunden anpassen. Nach Angaben des Unternehmens steht es den Kunden weiterhin frei, auf die Verschlüsselung zu verzichten.
Phisher ködern mit Gratisangebot nach gefälschter Galaxus-Umfrage
Wie Cyberkriminelle KI-Assistenten missbrauchen
ISE 2026: Deshalb sollte die AV-Branche IT-Sicherheit stärker fokussieren
Sichere Netzwerke – das Fundament für das KI-Zeitalter
Unternehmensportrait und Statement
KI entlastet nicht - sie erhöht das Burnout-Risiko
Fast jedes vierte Smartphone kommt von Apple
Set Phasers to Funk
Update: Bund überarbeitet revidierte Überwachungsverordnungen