Rote Zahlen für 2018

Restrukturierung und TV-Geschäft machen Kudelski zu schaffen

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Kudelski hat seine Geschäftszahlen für 2018 präsentiert. Das Westschweizer Unternehmen muss einen Umsatzrückgang und einen Nettoverlust hinnehmen. Für die Zukunft ist es vorsichtig optimistisch.

(Source: Tim Reckmann / pixelio.de)
(Source: Tim Reckmann / pixelio.de)

Das Westschweizer Cybersecurity-Unternehmen Kudelski hat ein schwieriges Jahr hinter sich. Es meldet für 2018 einen Nettoverlust (Net Income) von 24,3 Millionen US-Dollar. Der Umsatz sei von knapp einer Milliarde Dollar auf noch 919,7 Millionen Dollar gesunken. Das sei ein Rückgang von 9,1 Prozent.

Eigentlich wäre bei Kudelski ein Gewinn von fast 33 Millionen Dollar unter dem Strich gestanden, wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht. Kosten für ein Umbauprogramm hätten das Ergebnis allerdings ins Minus gedrückt. Kudelski habe etwa einen Forschungsstandort in Frankreich geschlossen. Auch der Umsatz der Sparte Digital TV sei zurückgegangen.

Die Suche nach Fachkräften ist im Bereich Cybersecurity eine Herausforderung. Vier Methoden, um sie in einem Boom-Markt zu gewinnen zeigen Julien Gibert von Pagegroup und Martin Dion von Kudelski Security.

Mit Cybersecurity habe Kudelski 2018 151 Millionen Dollar eingenommen. Der Fokus sei hier auf Beratung, Managed Security Services und Proprietäre Technologien verschoben worden, heisst es weiter. 2019 soll es für Kudelski wieder aufwärts gehen, das Unternehmen rechne mit einem leicht höheren Umsatz. Es wolle seine Kundenbasis in der Sparte Cybersecurity vergrössern und verstärkt ins Internet der Dinge (IoT) investieren. Bis Kudelski mit der Sparte IoT Geld verdienen könne, werde es aber noch einige Zeit dauern.

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