Der Kanton Graubünden setzt auf die SwissID
Der Kanton Graubünden verwendet für einige seiner Onlinedienste neu die SwissID. Laut Swisssign soll die digitale Identität bis Ende 2019 über 1 Million Nutzer haben.
Der Kanton Graubünden nutzt neu für einige Onlinedienste die SwissID. Etwa für die Zugänge zu Katalogen und Büchern des Kunstmuseums Chur und zum Bezug von Fischereipatenten. Laut Mitteilung von Swisssign ist Graubünden nach dem Jura der zweite Kanton, der für seine Onlinedienste auf die SwissID setzt.
"Die Etablierung einer national und international gültigen elektronischen Identität ist ein strategisches Projekt von E-Government Schweiz", kommentiert Thomas Hardegger, Beauftragter E-Government des Kantons Graubünden, in der Mitteilung.
Der Kanton Jura setzt die SwissID seit Dezember 2018 für seinen virtuellen Amtsschalter ein. Er lief zu Beginn noch auf der SuisseID, dem Vorgänger der SwissID. Mehr darüber lesen Sie hier.
Laut Swisssign hat die SwissID rund 650'000 Nutzer, bis Ende 2019 sollen es über 1 Million sein, bis Ende 2022 über 4 Millionen. Für die Anwender ist die Nutzung der SwissID kostenlos. Neben Swisssign nutzen auch die Bilanz, der Blick, die Handelszeitung, die Schweizer Versicherung, die Post und die St. Galler Kantonalbank die SwissID.
Swisssign ist ein Joint Venture von Axa, Baloise, Banque Cantonale de Genève, Credit Suisse, CSS, Entris Banking, Helvetia, Luzerner Kantonalbank, Mobiliar, Raiffeisen, SBB, Schweizerische Post, Six Group, Swica, Swisscom, Swiss Life, UBS, Vaudoise, Zürcher Kantonalbank und Zürich.
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