Batteriemembran und Mikroskopietechnologie sahnen ab bei Venture Kick
Die Start-ups Gaia Membranes und Viventis Microscopy haben die letzte Phase der Initiative Venture Kick für sich entscheiden. Sie überzeugten mit einer Batteriemembran respektive einem Mikroskopsystem. Die Gewinner erhielten je 130'000 Franken.
Die letzte Phase der Initiative Venture Kick ist beendet. Die Start-ups Gaia Membranes und Viventis Microscopy verbuchten den Sieg für sich und gewannen je 130'000 Franken, wie es in einer Mitteilung heisst. Gaia Membranes habe mit innovativen Batteriemembranen für eine effiziente Energiespeicherlösung überzeugt, Viventis Microscopy mit einer Mikroskopietechnologie für Langzeit-Live-Imaging.
Gaia Membranes, ein Spin-off des Paul Scherrer Institus, werde mit einem zum Patent angemeldeten Verfahren Ionenaustauschermembranen entwickeln und herstellen. Ein grosser Vorteil dabei seien die geringeren Produktionskosten im Gegensatz zu konkurrierenden Materialien. Dank der Membran sollen die Vanadium-Redox-Batterien so effizient sein, dass sie es mit Lithium-Ionen-Batterien aufnehmen können.
Viventis Microscopy will laut Mitteilung das Erstellen von Langzeitabbildungen lichtempfindlicher Proben vereinfachen. Sein Lichtbild-Mikroskopsystem ermögliche Live-Bildgebung von bis zu 6 Tagen für lichtempfindliche Proben wie Embryonen oder Organoiden, was die Medikamentenentwicklung beschleunigen soll.
Venture Kick hat seit 2007 rund 600 Spin-offs von Schweizer Hochschulen unterstützt. Lesen Sie hier, wie viel Geld die Initiative bereits für Start-ups gesammelt und investiert hat.
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