Focus: Arbeit 4.0

Der Digital Workplace als Versprechen für die Zukunft

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von Beat Sommerhalder, Country Manager Schweiz bei Aruba, ein Hewlett-Packard-Enterprise-Unternehmen

Der hochgradig digitalisierte Arbeitsplatz verspricht viele Vorteile für Mitarbeiter und Arbeitgeber. Doch vermeintlich hohe Einstiegshürden und fehlende Netzwerkkonzepte lassen Unternehmen zögern. Wieso der Wandel dennoch alternativlos ist.

Beat Sommerhalder, Country Manager Schweiz bei Aruba, ein Hewlett-Packard-Enterprise-Unternehmen. (Source: Copyright JAP-Fotografie)
Beat Sommerhalder, Country Manager Schweiz bei Aruba, ein Hewlett-Packard-Enterprise-Unternehmen. (Source: Copyright JAP-Fotografie)

Für die meisten Mitarbeiter steht der Digital Workplace für «Arbeiten von überall», was mit grösserem Komfort und einer besseren Vernetzung von Geräten und Kollegen einhergeht. Das Management von Mittelstand und Enterprise-Unternehmen hingegen sieht sich bei der Umstellung auf die digitalisierte Arbeitswelt Herausforderungen in puncto Sicherheit und neuer Mobilitäts-, Cloud- und IoT-Technologien gegenübergestellt. So anstrengend und komplex die Umstellung auf den Arbeitsplatz der Zukunft für Unternehmen zunächst auch scheinen mag – der daraus entstehende Nutzen übersteigt den Aufwand um ein Vielfaches. Denn moderne, digitalisierte Arbeitsplätze helfen den Mitarbeitern, sich weiterzubilden, ihre Produktivität zu erhöhen und gleichzeitig ihr Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu steigern – so das Ergebnis einer Aruba-Umfrage unter über 7000 Arbeitnehmern weltweit.

Dabei geht es im ersten Schritt gar nicht um moderne Technologien wie VR-Kabinen oder Roboterassistenten. Zunächst sollte sichergestellt sein, dass die Mindest­an­forderungen, wie eine einfachere Verwaltung und Wartung des drahtlosen Netzwerks, die schnelle Integration neuer Benutzer und Geräte sowie eine zuverlässige Wi-Fi-Verbindung, erfüllt werden. Für IT-Entscheider besteht die Aufgabe also vorerst darin, Hindernisse für mobiles Arbeiten zu beseitigen und eine digitale Umgebung zu schaffen, in der die Angestellten effektiv arbeiten können.

Autonomes Netzwerkkonzept

Dieser Wandel erfordert ein autonomes Netzwerkkonzept, damit der nächste Schritt schon vorbereitet wird: offene, kollaborative Arbeitsplätze, smarte Besprechungsräume und intelligente Gebäude. Denn diese machen es erforderlich, Technologie neu zu definieren – also hin zu einer durch eine Mobile-First-Architektur getragenen Technologie. Bei diesen neuen Technologien geht es nicht einfach nur um die Werkzeuge, die ein Unternehmen bereitstellt. Es geht um die damit geschaffene Arbeitsumgebung und deren Nutzen für den Menschen: von personalisierter Beleuchtungseinstellung und Arbeitsplatzergonomie über vollautomatische Konferenzräume bis hin zu vorbeugender Gerätewartung und automatisierter Energieeinsparung. Ein Remote-Mitarbeiter muss so arbeiten können, als ob er vor Ort wäre, gleichzeitig sollten registrierte Besucher in der Lage sein, sich problemlos mit dem Gäste-WLAN zu verbinden.

Der Arbeitsplatz entwickelt sich mehr denn je zu einer Umgebung, die die nahtlose Interaktion von Nutzern mit Inhalten und Tools einfach, schnell und effizient ermöglicht. Unternehmen, die diese Entwicklung verpassen, riskieren, ihre Mitarbeiter zu entfremden, Talente zu verlieren und letztlich die Produktivität zu verringern. Deshalb muss ein intelligentes, digitales Arbeitsumfeld geschaffen werden, das mit zuverlässigen und personalisierten Services die Kreativität, Zusammenarbeit, Geschwindigkeit und Freiheit der Mitarbeiter fördert. Nur so können Unternehmen sowohl auf ihre kurz- als auch auf ihre langfristigen Ziele einzahlen und darüber hinaus die Zukunft der Arbeit neu definieren: Indem sie einen intelligenten Arbeitsplatz schaffen, der moderne Arbeitsstile erlaubt und gleichzeitig angemessene Sicherheits- und Produktivitätsstandards einhält.

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