Microsoft Teams und Skype kommen sich näher
Bald schon sollen sich Nutzer von Microsoft Teams und Skype gegenseitig anrufen können. Der Austausch soll über E-Mail-Adressen funktionieren. Das Feature ist allerdings nicht ganz neu.
Microsoft macht seine Videokonferenzlösungen untereinander etwas kompatibler. Wie das Unternehmen in einem Blogbeitrag schreibt, sollen sich bald schon Skype- und Teams-Nutzer gegenseitig anrufen können. Man wolle damit die Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern und Zulieferern ermöglichen, die die Standardversion von Skype (offiziell "Skype for Consumer" genannt) einsetzen.
Um Nutzer der jeweils anderen Plattform zu finden, brauche man nur deren E-Mail-Adresse einzugeben, schreibt das Redmonder Unternehmen weiter. Danach könne man chatten, einen Sprach- oder Videoanruf starten. Das Feature stehe in der Desktop-, Web- und Mobile-Version (iOS und Android) zur Verfügung. In Microsoft Teams können Administratoren die Funktion für ihre Mitarbeiter einschränken.
Die Pläne der Interoperabilität zwischen Skype und Teams sind nicht neu. Bereits im März berichtete "Heise", dass Microsoft es zumindest Team-Nutzern erlauben wolle, Skype-Anwender anzurufen. Damals hiess es noch, dass der umgekehrte Weg, also von Skype zu Teams, nicht
vorgesehen sei. Laut der Entwickler-Roadmap sollen Anrufe nun in beide Richtungen voraussichtlich Ende Juni möglich sein.
Bereits länger funktionieren Gespräche zwischen Microsoft Teams und Skype for Business, wie Microsoft ausführt. Allerdings sind die Tage von Skype for Business gezählt. Microsoft will den Dienst im Jahr 2021 abschalten.
Aufgrund des Corona-bedingten Homeoffice-Booms der vergangenen Monate sind die Nutzerzahlen von Microsoft Teams explodiert, wie Sie hier lesen können.
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