Corona-Boost soll zu nachhaltigem Wachstum im Onlinehandel führen
Der Corona-bedingte Shutdown hat dem Schweizer Onlinehandel viele Neukunden eingebracht. Carpathia geht davon aus, dass diese Kunden gekommen sind, um zu bleiben und prognostiziert dem Onlinehandel ein nachhaltiges Wachstum.
Während der stationäre Handel kämpft, hat die Coronakrise dem Onlinehandel einen Boost verpasst. Die Prognose: Bis zu 30 Prozent soll das Wachstum bis Ende Jahr betragen. Damit hätte der hiesige Onlinehandel drei Jahre an Entwicklung in einem einzigen Jahr vereint, heist es im Digital Business Blog von Carpathia.
Aber nicht das komplette Wachstum sei Corona geschuldet. 10 Prozent davon ist, wie auch in den vergangenen Jahren, strukturelles Wachstum während die restlichen 20 Prozent auf die Pandemie zurückzuführen sind.

(Source: Screenshot blog.carpathia.ch/2020/08/23/nachhaltigkeit-corona-boost-schweizer-onlinehandel)
Carpathia geht davon aus, dass viele der durch den Shutdown neu gewonnen Onlinekunden auch zukünftig beim Einkaufen aufs Internet setzten werden. "Der Onlinehandel wird aufgrund des Corona-Boosts in den folgenden Jahren ein überdurchschnittliches Wachstum auf höherem Niveau vorweisen können", heisst es im Blog.
Der Beitrag verweist dabei auf eine Studie des deutschen Instituts für Handelsforschung. In dieser wurden neue Onlinekunden befragt, ob sie für ihre Einkäufe auch in Zukunft aufs Internet zurückgreifen wollen. Ein grossteil der Befragten sagte, das sei "sehr wahrscheinlich" oder "eher wahrscheinlich".
Besonders in den Kategorien Sportartikel und -bekleidung, Bücher wie auch Spiele & Spielwaren wollen die Deutschen erneut online einkaufen. Auch im Segment Consumer Electronics und Elektrogeräte wollen rund 70 Prozent der Befragten wieder im Internet shoppen. Laut Carpathia sind das auch die Sortimente, die in der Schweiz im ersten Halbjahr überdurchschnittliche Wachstumsraten aufwiesen.
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