Anke Bridge Haux übernimmt

Credit Suisse gründet Geschäftseinheit "Digital Banking"

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von Steve Wagner und Übersetzung: Joël Orizet

Die Credit Suisse baut um: Die beiden Geschäftsbereiche Direct Banking und Digitalization & Products sollen zur neuen Einheit Digital Banking zusammenwachsen. Die Leitung der neuen Abteilung übernimmt CS-Digitalchefin Anke Bridge Haux.

(Source: Samuel Trümpy Photography)
(Source: Samuel Trümpy Photography)

Die Credit Suisse stellt ihr Geschäft in der Schweiz um. Die Grossbank bündelt die beiden Geschäftsbereiche Direct Banking und Digitalization & Products zu einer neuen Einheit namens Digital Banking. Deren Leitung übernimmt Anke Bridge Haux, die derzeit den Bereich Digitalization & Products verantwortet.

Den Bereich Direct Banking gründete die Credit Suisse im August 2019. Ziel war es, der wachsenden Konkurrenz durch rein digitale Smartphone-Banken zu begegnen. Mario Crameri, der die Abteilung leitete, muss sich gemäss "Finews" nach dem Umbau Bridge Haux unterordnen, die ihren Einfluss im Schweiz-Geschäft mit der Ernennung weiter ausbaut.

Ende Oktober lanciert die neue Geschäftseinheit Digital Banking ein neues digitales Angebot. Es soll laut Mitteilung die Kostenvorteile einer digitalen Bank mit der Angebotspalette einer Universalbank kombinieren. "Durch das Bündeln unserer Kräfte im Bereich Digitalisierung verfügen wir für die nächste Phase unserer Digitalstrategie über eine einfachere Organisation und stellen so die schnellere Bereitstellung innovativer, digitaler Lösungen für unsere Kunden sicher", lässt sich CS-Schweiz-Chef André Helfenstein etwas kryptisch in der Mitteilung zitieren.

Anke Bridge Haux arbeitet seit 2011 für die Credit Suisse. Vor ihrer derzeitigen Funktion hatte sie verschiedene Positionen im Vertrieb inne, bevor sie die Leitung von Core Banking Solutions übernahm. Davor war sie im Vermögensverwaltungs- und Investment-Banking-Geschäft auf dem Finanzplatz Schweiz tätig. Bridge Haux hat einen Masterabschluss in Finance and Economics der Universität St. Gallen (HSG) sowie einen Executive MBA der Harvard Business School in Boston. Sie leitet zudem die Fachkommission Digitalisierung der Schweizerischen Bankiervereinigung.

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