Bund und Finanzbranche werben mit neuer Informationsplattform für die Schweiz
Der Bund lanciert zusammen mit Schweizer Finanzinstituten die Website "Finance.swiss". Sie soll interessierten Kreisen aus dem Ausland als einheitliche Anlaufstelle für Informationen zum Finanzstandort Schweiz dienen. Das Geld für das Projekt kommt ausschliesslich von der Finanzbranche.
Mit einer neuen Informationsplattform will der Bund zusammen mit privaten Unternehmen den Finanzstandort Schweiz bekannter machen. Das Portal heisst "Finance.swiss" und wurde am 7. Dezember lanciert, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Website solle aufzeigen, welche Rahmenbedingungen und Qualitäten die Schweiz im Finanzbereich bietet, um sich im weltweiten Wettbewerb als attraktiver Wirtschaftsstandort zu profilieren.
Die verstärkte Information über den Finanzstandort Schweiz im Ausland entspreche einem der kürzlich vorgestellten Ziele der neuen Finanzmarktpolitik. "Konkurrenzfinanzplätze betreiben mit ihren Behörden und Finanzmarktakteuren bereits seit längerem ähnliche Informationsplattformen", heisst es von den Bundesbehörden.
Am Projekt beteiligen sich sowohl das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) und das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Von der Finanzbranche seien die Schweizerische Bankiervereinigung, die Asset Management Association, die Finanzmarktinfrastruktur-Betreiberin Six sowie die Zurich Insurance Group und der Rückversicherer Swiss Re engagiert. Umgesetzt hat das Portal die Agentur Jkweb, wie ein Sprecher der Bundesverwaltung auf Anfrage mitteilt.
Der Bund stelle Know-how und bestehende personelle Ressourcen für "finance.swiss" zur Verfügung, leiste aber keine finanziellen Beiträge, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Branche beteilige sich derweil mit einem Betrag von 1 Million Franken, verteilt auf fünf Jahre.
Auch diese Woche hat der Bund eine neue App lanciert. Sie heisst "RecallSwiss" und informiert Konsumenten über Rückrufe gefährlicher Produkte.
Wieso die TX Group auf einen etwas anderen Sicherheitsansatz setzt
Update: EU-Parlament will AI Act verschieben und KI für Nacktbilder verbieten
Cyberinvestitionen verschieben sich zu Identity-First und Plattformlösungen
Datensouveränität und Datenräume – ein Einordnungsversuch
Der Ediacara-"Garten"
KPT ernennt Interims-CIO zum CIO
Einladung zum Webinar: KI - alle sprechen über das "Was" - wir sprechen über das "Wie"
Media Markt wird chinesisch - doch Österreich bremst Deal
Swisscom integriert Cyberschutz direkt im Router