Schweizer IT-Entscheider glauben an transformative Kraft von KI
Laut einer Studie von Dell sieht eine Mehrheit der Schweizer IT- und Business-Entscheider generative KI als wichtigen transformativen Treiber. Drei Viertel der Befragten haben bereits mit der Implementierung begonnen. Doch KI und Cybersicherheit lösen auch Unbehagen aus.
Schweizer IT- und Business-Verantwortliche schreiben künstlicher Intelligenz eine "grosse transformative Kraft" zu. Das geht aus einer Umfrage von Dell vor, an der auch 100 Entscheider aus Schweizer Unternehmen und Organisationen teilnahmen. Demnach seien 68 Prozent der Schweizer Befragten überzeugt, dass die Technologie "ganze Branchen signifikant verändern" wird.
Für die anstehenden Veränderungen durch generative KI sehen sich die schweizerischen Unternehmen unterschiedlich gut gerüstet. 67 Prozent sind der Meinung, gut positioniert zu sein und eine solide Strategie zu haben. Gleichzeitig sind 53 Prozent der Befragten unsicher, wie ihre eigene Branche in den kommenden drei bis fünf Jahren aussehen wird. Weitere 44 Prozent räumen Schwierigkeiten ein, mit den Veränderungen Schritt zu halten.
Die Befragten sehen insbesondere bei der Erhöhung der Produktivität (56 Prozent), Verbesserung der Cybersicherheit (54 Prozent) und Kosteneinsparungen (52 Prozent) die grössten Potenziale generativer KI. Sie sehen aber auch Herausforderungen: 71 Prozent erwarten demnach, dass Kunden und Bürger künftig mehr Transparenz über den Einsatz von GenAI einfordern werden. Weitere 59 Prozent möchten ihre Daten und ihr geistiges Eigentum lieber nicht mit GenAI-Tools verwenden.
Generell arbeiten gemäss den Umfrageergebnissen bereits viele mit der Technologie: 74 Prozent der Schweizer Befragten berichten, dass ihr Unternehmen bereits mit der Implementierung von GenAI begonnen hat.
Cybersicherheit treibt Schweizer Unternehmen besonders um
Abgesehen von generativer KI zeigt die Umfrage, dass Cybersicherheit eine grosse Herausforderung für Schweizer Organisationen ist: 96 Prozent berichten, dass sie in den vergangenen 12 Monaten von einer Attacke betroffen waren. Zur Abwehr setzt mit 91 Prozent die überwältigende Mehrheit auf eine Zero-Trust-Strategie. 57 Prozent gaben ausserdem an, über einen Incident-Response-Plan zu verfügen, um nach einer Cyberattacke oder einem Datenleck schnell wieder einen ordnungsgemässen Geschäftsbetrieb herzustellen.
Als grösste Probleme bei der IT-Sicherheit nennen die Befragten Phishing und Supply-Chain-Attacken. Die Probleme mit Phishing sind bezeichnend für eine breiter gefächerte Herausforderung, nämlich die Rolle der Mitarbeiter in der Bedrohungslandschaft. 59 Prozent der schweizerischen Umfrageteilnehmer glauben, dass einige Mitarbeiter die Richtlinien und Praktiken ihres Unternehmens für Cybersicherheit umgehen, weil sie die Effizienz und Produktivität beeinträchtigen.
Ähnlich fallen die Ergebnisse einer unlängst durchgeführten Studie von Sharp aus: Demnach sind Schweizer KMU schlecht auf Cyberbedrohungen vorbereitet, da Mitarbeitenden das nötige IT-Wissen fehlt.
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