Neuenburg investiert 3 Millionen Franken ins CSEM
Neuenburg führt einen lokalen "Chip Act" ein. Der Kanton investiert 3 Millionen Franken, um die Infrastruktur des CSEM zu modernisieren und die Halbleiterforschung zu unterstützen.
Der Kanton Neuenburg kündigt die Annahme einer Strategie zugunsten der Halbleiterindustrie an. Diese konkretisiert sich durch eine finanzielle Unterstützung des Centre Suisse d'Electronique et de Microtechnique (CSEM). Das CSEM werde vom Staatsrat eine Beihilfe für technologische Innovation in Höhe von 3 Millionen Franken für den Zeitraum von 2024 bis 2028 erhalten.
Die Behörden sprechen von einem Neuenburger "Chip Act", der sich auf die Subventionsprogramme der USA und der Europäischen Union ("Chip Act" und "European Chip Act") bezieht, mit denen eine lokale Halbleiterproduktion gewährleistet werden soll. Das erklärte Ziel des Staatsrats ist es, dem CSEM zu ermöglichen, seine Ausrüstung zu modernisieren, um eine Fertigungslinie für MEMS (Mikrosysteme, die Elektronik und Mechanik auf einem einzigen Chip kombinieren) aufrechtzuerhalten, die den neuen Marktstandards entspricht. Diese Anlagen sollen dem Forschungs- und Entwicklungszentrum die Möglichkeit bieten, an Innovationsprojekten, Kleinserien und Prototypenherstellung zu arbeiten.
Die Initiative soll auch die internationale Zusammenarbeit unterstützen, in einem Kontext, in dem die Schweiz von bestimmten Programmen wie "Digital Europe" ausgeschlossen bleibt. Die Behörden erinnern zudem daran, dass der Kanton Neuenburg zahlreiche Industrieunternehmen beherbergt, die auf internationaler Ebene im Halbleitersektor tätig sind, insbesondere in den Bereichen Sensor-, Mikrosystem- und Aktuatortechnologie.
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