Amazon kauft Globalstar und erweitert sein Satellitennetzwerk
Amazon hat die Übernahme von Globalstar bekannt gegeben. Damit will der Tech-Konzern sein Satellitennetzwerk Amazon Leo mit Direct-to-Device-Diensten ergänzen, um die Reichweite des globalen Mobilfunknetzes zu erhöhen.
Amazon übernimmt den Satellitenbetreiber Globalstar. Mit der Akquisition könne man das Satellitennetzwerk Amazon Leo weiterentwickeln, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Satelliten im tiefen Erdorbit sollen mit Direct-to-Device-Diensten (D2D) ausgerüstet werden, um das Mobilfunknetz global zu verbessern. Mit dem Deal will Amazon sein Satellitengeschäft ausbauen und im Wettbewerb mit Elon Musks Starlink aufholen.
Globalstar ist ein Spezialist für "Mobile Satellite Services" (MSS), nicht-geostationäre Orbitsatelliten und D2D-Technologie, wie es in der Mitteilung heisst. Im Rahmen der Akquisition übernehme Amazon auch die existierende Satelliteninfrastruktur von Globalstar sowie global autorisierte MSS-Spektrumslizenzen. So will der Tech-Konzern seine Reichweite mit der Expertise von Globalstar kombinieren, um das eigene Satellitensystem weiterzuentwickeln.
Ausserdem hat Amazon laut Mitteilung ein Abkommen mit Apple unterschrieben, das die Verbindung von iPhones und Apple Watches zum Amazon-Leo-System sicherstellen soll. Damit werde ein Abkommen weitergeführt, das zuvor zwischen Apple und Globalstar bestand. Es ermögliche iPhone-Usern, via Satelliten Notrufe zu tätigen, Nachrichten zu verschicken und ihren Standort zu teilen. Gemäss Mitteilung sollen diese Dienste in Zukunft erweitert werden.
Übrigens: Amazon hat kürzlich auch das Zürcher Robotik-Start-up Rivr gekauft, wie Sie hier lesen können.
Best of Swiss Software startet in die dritte Runde
Warum Spitäler ihre Patienten nur ausnahmsweise per Video überwachen sollten
Netapp nähert sich Jahresumsatz von 7 Milliarden US-Dollar
Best of Swiss Apps 2026 steht vor der Tür
EPFL ermöglicht Cloud-Zugang zu Quantencomputern
CEOs übernehmen die KI-Führung
Wenn Produktbeschreibungen total versagen
FHNW eröffnet High Performance Computing Lab
So lassen sich schützenswerte Daten verteilt verarbeiten