Salesforce stellt Milliardeninvestition in der Schweiz in Aussicht
Salesforce will in den kommenden fünf Jahren eine Milliarde US-Dollar für den Ausbau seiner Schweizer Aktivitäten einsetzen. Konkrete Projekte nennt der Softwarekonzern kaum; er verweist vor allem auf Personal, Partner, Kunden und KI-Kompetenzen.
Salesforce stellt für die kommenden fünf Jahre eine Investition von einer Milliarde US-Dollar in der Schweiz in Aussicht. Das Geld soll unter anderem in die lokale Belegschaft, das Partnernetzwerk, die Kundenbasis sowie in KI-Kompetenzen fliessen, wie Salesforce mitteilt.
Konkrete Angaben dazu, wie Salesforce die angekündigte Milliarde auf einzelne Projekte verteilt, macht das Unternehmen nicht. In der Mitteilung verweist der Softwareanbieter stattdessen auf bestehende Kundenprojekte mit Agentforce, seiner Plattform für agentische KI.
Zu den Schweizer Anwendern zählt etwa der Taschenhersteller Freitag, der die Software für die Bearbeitung wiederkehrender Kundenanfragen einsetzt. Auch der Gesundheitsdienstleister Oviva nutzt Agentforce nach Unternehmensangaben, um einen Teil seiner Kundenanfragen automatisiert zu bearbeiten. Das Weltwirtschaftsforum (WEF) wiederum verwendete die Plattform am Jahrestreffen 2026 in Davos für einen digitalen Concierge.
Salesforce ist seit 2004 in der Schweiz präsent und betreibt Standorte in Zürich und Lausanne. Nach eigenen Angaben betreut das Unternehmen hierzulande mehr als 1000 Kundinnen und Kunden und arbeitet mit über 100 Partnerunternehmen zusammen.
Salesforce gehört übrigens zu den Unternehmen, die einen offenen Standard für KI-Agenten entwickeln - mehr dazu lesen Sie hier.
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