Mit virtuellen Ricoh-Druckern den Platzbedarf prüfen
Ricoh hat eine Augmented-Reality-App veröffentlicht. Mit dieser können Kunden vor dem Kauf überprüfen, ob der gewünschte Drucker nicht zu gross für das Büro ist. Die Redaktion hat die App getestet.
Passt der gewünschte Drucker überhaupt ins Büro? Diese Frage brauchen sich Ricoh-Kunden vor einem Kauf künftig nicht mehr zu stellen. Ricoh veröffentlichte dafür eine kostenlose Augmented-Reality-App, wie der Hersteller mitteilte.
Mit dieser könnten Kunden sich vor Ort ein Bild davon machen, wie viel Platz das Gerät einnimmt. Ausser der App benötigt der Anwender lediglich noch ein Blatt Papier der Grösse A4, worauf er das AR Marker genannte Muster druckt.
Blickt der Nutzer durch die Kamera seines Smartphones auf das Muster, sieht er auf dem Display an der Stelle eine dreidimensionale Repräsentation des Druckers. Der Anwender kann dabei aus verschiedenen Drucker-Modellen auswählen und das Bild anschliessend auch abspeichern.
Leichte Schwierigkeiten bei der Erkennung
Die Bedienung sei gemäss Mitteilung einfach und intuitiv. Die Redaktion testete die App und kam zum gleichen Schluss. Die Smartphone-Kamera hatte jedoch teilweise Schwierigkeiten, das Muster auf einer Distanz von über einem Meter korrekt zu erkennen.
Dies zeigte sich darin, dass der virtuelle Drucker auf dem Bildschirm gelegentlich flackerte oder nicht korrekt positioniert war. Geht man näher an das Musterblatt heran, ist bei den grösseren Modellen nicht immer das ganze Gerät auf dem Schirm zu sehen. Spielt man ein wenig mit der Perspektive der Kamera, kriegt man den virtuellen Drucker jedoch schnell an die gewünschte Stelle.
Die App trägt den Namen Ricoh AR und ist für iOS- und Android-Geräte erhältlich.
Schwachstellen bedrohen Digital-Signage-Software Magicinfo
Nationalrat fordert schweizerische Produktsicherheit von ausländischen Onlineshops
AWS bringt generative KI auf den Desktop
Zahl behördlich angeordneter Antennensuchläufe steigt erneut deutlich
UMB stellt Serviceorganisation unter neue Leitung
Effizienz frisst Datensouveränität – die Bilanz der Schatten-KI
Update: Nationalrat heisst digitale AHV-Dossiers gut
Das unbeschwerte Leben von Personen, die keine News lesen
Mehr Daten, mehr KI – und trotzdem keine besseren Entscheidungen?