Die Migros Bank wechselt von RTC zu Finnova

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von fgr@netzwoche.ch
Die Migros Bank wechselt auf die Softwareplattform von Finnova. Die Verträge mit dem bisherigen Partner RTC, Hersteller der Bankenlösung Ibis, wurden aufgelöst. RTC erneuert seit Ende 2005 Ibis und integriert dabei die Wertschriftenlösung von Legando und das Frontsystem OTMS von IBM in die Lösung. Wie Harald Nedwed, Präsident der Geschäftsleitung bei der Migros Bank gegenüber Inside-IT erklärte, dauert diese Erneuerung zu lange. Zudem würden die Kosten steigen. Die Migros Bank ist derzeit noch mit fünf Prozent an RTC beteiligt. Durch den Wechsel auf Finnovas gleichnamige Bankenplattform erwartet die Mirgos Bank "markante Einsparungen", die nach Abschluss des Projekts im dritten Quartal 2009 "deutlich im zweistelligen Millionenbereich" liegen sollen. Die gesamten Investitionen sollen rund 100 Millionen Franken betragen. Finnova wird gemäss eigenen Angaben durch diesen Zuschlag zum grössten Schweizer Softwarehersteller für Universalbanken. Die Migration begleiten soll der bestehende Entwicklungspartner der Migros Bank, der indische Bankensoftwarespezialist Polaris. Polaris soll die Zusatzfunktionalitäten für die Migros Bank in enger Zusammenarbeit mit Finnova realisieren. Wer der Implementierungs- und Betriebspartner der neuen Bankenplattform sein soll, wird derzeit noch verhandelt. Am wahrscheinlichsten wird es T-Systems sein. Im März vertieften Finnova und T-Systems mit dem Abschluss einer strategischen Vereinbarung ihre bestehende Zusammenarbeit.