E-Procurement-Lösungen müssen breiter werden

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Gemäss einer neuen Analyse der Unternehmensberatung Frost und Sullivan müssen Spezialanbieter von E-Procurement-Software im europäischen Markt um ihre Führungsrolle bangen. Bisher dominierten auf dem Markt die Spezialanbieter Ariba, gefolgt von Commerce One, Oracle und SAP. E-Procurement-Lösungen konzentrieren sich zur Zeit vor allem auf den Wartungsbereich und die Beschaffung der benötigten Verbrauchsgüter. In Zukunft wird jedoch laut Analyse der Einfluss von Enterprise Ressource Planing (ERP)- und Supply Chain Management (SCM)-Anbietern deutlich zunehmen. Anbieter solcher Lösungen zeigten sich zur Zeit relativ unbeeindruckt durch die momentane Wirtschaftslage, und sie dürften durch Übernahmen auf dem Markt weiter profitieren. Ihre Stärke liege im Prozess der Vertikalisierung, der es ermöglicht, branchenspezifischen Anforderungen besser zu entsprechen, zudem spreche die Integration mit Back-Office-Systmene für ERP-Lösungen. Anbieter mit einer gefestigten Kundenbasis, vertikalem Schwerpunkt und finanzieller Stabilität dürften darum ihre Position in den Jahren 2001 und 2002 ausbauen können. Allerdings weist Frost und Sullivan darauf hin, dass Unternehmen mit solch einem Profil rar sind. Die Studie ist für 5.000 Euro unter dem Titel The European E-Procurement Market bei Frost und Sullivan erhältlich.