Kulturwandel in der Bundes-IT läuft harzig

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Das Projekt NOVE-IT ist auf Kurs. Der Bund ist der Ansicht, die Reorganisation der Bundes-IT könne ihre Ziele bis 2003 grundsätzlich erreichen. Diese Antwort des Bundesrats erhielt der Luzerner SP-Nationalrat Hans Widmer auf seine Einfache Anfrage. Die Harmonisierung der Infrastruktur sei im Gang und werde bis 2003 abgeschlossen. Eine Methode zum Informatik-Controlling auf Stufe Amt und Departement sei entwickelt worden, das Instrument sei in den meisten Departementen eingeführt oder befinde sich in der Einführung. Der bewilligte Rahmenkredit von 200 Millionen Franken reicht nach Ansicht des Bundes zur Finanzierung der Investitionen, während der Verpflichtungskredit über 30 Millionen Franken für Personalmassnahmen voraussichtlich nicht voll ausgeschöpft werde. Die Rentabilität der Investitionen von gesamthaft 230 Millionen Franken erwartet der Bundesrat im Verlauf dieses Jahres. Nicht so glatt wie erhofft scheint derweil der angestrebte Kulturwandel über die Bühne zu gehen. Dies beinhaltet die Einbindung von IT in die ordentlichen Führungsstrukturen und die Übernahme von Verantwortung durch IT-Leistungsbezüger. In diesem Bereich würden einige Projektziele erst nach Abschluss des Programms vollständig erreicht. Die Ziele, die sich der Bund mit NOVE-IT bis Ende dieses Jahres gesteckt hat, umfassen unter anderem eine Effizienzsteigerung von 23 Prozent beziehungsweise eine Einsparung von rund 130 Millionen Franken, eine höhere Flexibilität bei der Anpassung an neue Anforderungen sowie bessere Qualität und Sicherheit. Ende 2003 wollen die Verantwortlichen in einem Schlussbericht über den Erfolg von NOVE-IT orientieren. Federführend bei NOVE-IT ist das Informatikstrategieorgan des Bundes (ISB).