Oracles neue "Cloud in the box"
Zum Start der jährlichen Hausmesse Oracle Open World präsentierte der Oracle-Chef Larry Ellison, zwei Neuheiten.
Zum einen die "Exalogic Elastic Cloud", eine Art Cloud in der Schachtel (cloud in the box), ist eine auf Cloud Computing optimierte Sun/Oracle-Appliance, mit der auch Unternehmen ihre eigenen Private Cloud betreiben können. Die Appliance zeigt erstaunliche Performance-Benchmarks auf. Es können über eine Million http-Anforderungen pro Sekunde abgearbeitet werden. Die "Exalogic Elastic Cloud" besteht aus einem Server-Verbund von 30 Servern mit 360 Kernen. Als Speicherlösung wird der Oracle Storage-Server mit der Datenbank Exadata eingesetzt.
Den Datenverkehr zwischen einzelnen Komponenten übernimmt die Netzwerk-Technologie InfinibandLexikon mit einem Datendurchsatz von 40 Gigabyte pro Sekunden und einer Latenzzeit von 1,2 Mikrosekunden. Auf insgesamt 2,8 Terabyte DRAM, 960 Gigabyte Flash-Speicher (SSD) und 40 Terabyte Plattenspeicher bringt es ein voll bestücktes Rack. Die "Cloud in the box" lässt sich bis auf acht Racks erweitern.
Zum anderen wurde angekündigt, dass nach rund fünf Jahren Entwicklungszeit, 100 Module der Fusion Application im ersten Quartal 2011 vorgestellt werden. Im Laufe der Jahre hat Oracle verschiedenen Unternehmen übernommen, um Fusion voranzutreiben - darunter Siebel, JD Edwards und Peoplesoft. "Das war unser bisher größtes Entwicklungsprojekt und ich hoffe, so etwas nie wieder machen zu müssen", sagte Ellison während seiner Keynote. Welche weitere Pläne Oracle hat, wird sich im Verlauf der Oracle Open World zeigen, die noch bis zum 22. September in San Francisco stattfindet.
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