SBB-Apps von Apple vorübergehend gesperrt, der Grund bleibt schleierhaft
Die Schweizer SBB liegt im Clinch mit Apple. Der Grund: Zehn Tage lang waren die beliebten Applikationen „SBB Mobile“ und „SBB Mobile Business“ im Appstore gesperrt. Mittlerweile ist der Download zwar wieder möglich, die Gründe für die Sperrung sind aber weiterhin schleierhaft. „Wir wissen bis heute nicht, warum unsere Applikationen nicht verfügbar waren“, so SBB-Sprecher Reto Kormann.
Umso mehr kocht die Gerüchteküche: So wurde zum Beispiel auf dem Apfelblog spekuliert, dass Apple die Apps der SBB abgeschossen hatte, um am Ticketverkauf partizipieren zu können, wie Apple diese Politik bei anderen Apps verfolgt. Reto Kormann hält dies wiederum für unwahrscheinlich, da Apple von Anfang an gewusst habe, dass die SBB die App zum Ticketverkauf nutzen wollte. Die App gäbe es ausserdem seit über einem Jahr, warum sollte Apple also gerade jetzt darauf anspringen. Dennoch hat auch die SBB eine diesbezügliche Anfrage an Apple gestellt. Eine Antwort steht allerdings noch aus.
Die Situation zeigt wieder einmal deutlich die Probleme mit Apples proprietärem Appstore. Selbst Kunden wie die SBB können einzig via E-Mail mit Cupertino Kontakt aufnehmen. In Folge darf man dann Däumchen drehen und hoffen, dass sich jemand bei Apple bequemt die Sache anzugehen. Die SBB ist dabei kein Einzelfall.
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