Unio erwartet enormes Wachstum und will ins Ausland expandieren

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von fgr@netzwoche.ch
Unio, Anbieter von Automatisierungslösungen für die Erstellung und Disposition von Print- und Online-Anzeigen, erwartet für das Geschäftsjahr 2007 ein Umsatzwachstum von rund 500 Prozent. Pro Monat würden sich derzeit rund ein Dutzend neuer Kunden für die webbasierten Publishing-Lösungen von Unio entscheiden, teilt das Unternehmen mit. Zu den Verlagshäusern, die das Produkt als White-Label-Lösung einsetzen, gehören Tamedia mit Online2print, AZ-Medien mit dem Medien Cockpit, Homegate mit dem Print Manager oder der Baslerstab mit Easy-inserieren.ch. Seit drei Jahren betreibt Unio, das den Hauptsitz im solothurnischen Rickenbach hat, eine Niederlassung in Hamburg. Kunde in Deutschland ist etwa Manpower, die das gesamte Anzeigen-Management über die Unio-Lösung abwickelt. Nun will Unio auch in andere Länder expandieren, dazu gehören Grossbritannien und Frankreich, wie Unio-Geschäftsführer Peter B. Müller gegenüber dem Netzwocheticker sagte. Am Anfang sollen die Märkte laut Müller aus der Schweiz bearbeitet werden, später mit eigenen Niederlassungen oder einem Partner. Unio nahm im März auch an den European Tech Tour teil und durfte als eine von 25 Schweizer Technologie-Startups sein Geschäftsmodell Delegierten der Risikokapitalszene und der Technologiebranche präsentieren. Wie Müller sagte, hätten einige Investoren konkretes Interesse, in Unio zu investieren. Genaueres wollte er aber noch nicht dazu sagen. Müller hatte Unio im Dezember 2002 gegründet, heute beschäftigt das Unternehmen 15 Mitarbeiter. Müller gründete zuvor die erste Schweizer Online-Stellenplattform Human Line und verkaufte diese 2000 an JobScout24.
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