Unis haben die besten Sites
Die qualitativ besten Websites in der Schweiz stammen von höheren Bildungsinstituten wie die ETH Zürich oder die Universität Zürich, von bekannten Unternehmen wie Kuoni, Bluewin und Sunrise sowie vom Bund, unter anderem mit der Website des Bundesamtes für Gesundheit. Dieses Bild spiegelt sich weltweit wieder: So stammen die besten 100 Sites von Bildungsinstituten, renommierten Unternehmen wie General Electric, Mozilla, Apple oder Nestlé, von Webunternehmen und staatlichen Institutionen.
Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Seven49.net, einem Spezialisten für Information Management und Engineering aus Steffisburg. Mit der selbstentwickelten Analysesoftware Qualidator überprüften die Studienmacher weltweit 100'000 Webseiten hinsichtlich Usability, Accessibility, Suchmaschinenfreundlichkeit und technische Qualität. Diese wurden durch einen Zufallsgenerator ausgesucht.
Die Studie gruppiert die besten Sites nach Domain-Endungen. Damit wollen die Autoren etwa feststellen, in welche (Billiglohn)-Ländern sich qualitativ hochstehende Softwareentwicklungsprojekte auslagern lassen oder inwiefern gesetzliche Regelungen der Zugangsanforderungen das Gesamtniveau der Websites von Ländern gehoben werden kann.
Auffällig ist, dass die Rangliste der besten Domain-Endungen von Bildungsinstituten angeführt wird: .edu und .ac (wird von Bildungsinstituten verwendet, die nicht den Kriterien von .edu entsprechen sich aber trotzdem mit diesem Domain-Namen abgrenzen wollen). In den weiteren Spitzenplätzen folgen Australien und Grossbritannien. Gemäss Studie liegt dies daran, dass diese beiden Länder über strenge gesetzliche Zugangsbedingungen für behinderte Personen. Es folgen .ie (Irland), .nz (Neuseeland) und .cz (Tschechien).
Daneben stellt die Studie fest, dass die am häufigsten auftretende Schwachstelle die fehlende Druckfreundlichkeit von Seiten ist. Ebenfalls häufig gefunden wurde der Usability-Fehler, dass einmal besuchte Links nicht von noch nicht besuchten Links unterschieden werden.
Dario Piccinno
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